Großtest in 50 Lokalen: In Leipzig wird Bier zu warm serviert

Leipziger und Touristen bekommen zu oft zu warmes Bier auf den Tisch

In der Touristenstadt Leipzig wird Bier zu warm serviert. Das ist das Ergebnis eines Großtests des Online-Reisebüros www.ab-in-den-urlaub.de (1,71 Mio. Nutzer im Monat), welcher exklusiv in Zusammenarbeit mit BILD-Leipzig durchgeführt wurde (siehe Ausgabe v. 28.06.2011, S. 5). Insgesamt wurden 100 Biere in 50 Lokalen zu unterschiedlichsten Zeiten und Außentemperaturen getestet.

Die Tester zogen in einem Zeitraum von zehn Tagen (7. Juni bis 16. Juni) mit Thermometer und Stoppuhr durch bekannte Leipziger Lokale, welche sowohl von Einheimischen wie Touristen häufig aufgesucht werden. Getestet wurde stichprobenartig jeweils ein Weizen (0,5 l) und ein Pils (0,3 l). Aus den gemessenen Temperaturen der beiden Biere wurde dann eine Gesamtnote für das Lokal vergeben, welche sich an offiziellen Bier-Temperaturempfehlungen orientiert. So erklärte beispielsweise Oliver Meinhold, Ingenieur für Brauwesen an der TU Berlin gegenüber ab-in-den-urlaub.de: „Sieben bis neun Grad sind die optimale Serviertemperatur für Biere. Was darüber liegt ist nach unserer Erfahrung zu warm.“ Auch der Deutsche Brauer-Bund empfiehlt eine optimale Serviertemperatur bei Pils zwischen sechs und acht Grad, bei Weizen zwischen sieben und neun Grad.

Doch von diesen Empfehlungen liegen die Leipziger Lokale erschütternd weit entfernt. Von 50 Lokalen waren nur vier besser als „gut“. Zehn Lokale erhielten sogar die Note Sechs. Die besten Schänken im Test waren: das Paulaner, Don Camillo, Cafè Substanz sowie Glashaus. Die schlechtesten Noten, nämlich jeweils eine Sechs, erhielten zwanzig Prozent aller getesteten Lokale. Absoluter Negativ-Spitzenreiter beim Weizen sind das „Brauhaus an der Thomaskirche“ – hier hatte der Gerstensaft ungenießbare 16 Grad. Ebenfalls einen Negativ-Rekord stellt der oft wegen seiner guten Speisen gelobte Ratskeller auf. Hier kletterte das Thermometer der Tester in kürzester Zeit auf lauwarme 19,5 Grad beim Pils empor. Das Weizen hatte 16,1 Grad – klare Gesamtnote Sechs für dieses Lokal. Die schlechteste Note erhielten zudem das Barfusz, Das Fass, Hotel Seeblick, Koslik, La Provence, Leo’s Brasserie, Pier 1, Volkshaus und die Zigarre.

In weiteren elf Lokalen gab es die Note Fünf, beispielsweise in den Traditionslokalen Moritzbastei und im Koslik in der Gottschedstraße. Zudem war im Koslik die Wartezeit mit einer Viertelstunde bei gerade einmal vier besetzen Tischen unakzeptabel lang. Das Koslik brachte es deutschlandweit durch die blonde Trashqueen Daniela Katzenberger zu einer gewissen Berühmtheit. Katzenberger hatte gemeinsam mit Koslik das Café Katzenberger auf Mallorca eröffnet.

Übrigens: Die deutschen Gastronomen leiden unter deutlichem Rückgang des Bierkonsums. Wurden im Jahr 2002 noch durchschnittlich 122 Liter pro Kopf getrunken, waren es 2010 noch 107 (Angaben nach: Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung v. 11.6.2011). Die mangelnde Servicequalität dürfte dabei sicherlich auch eine Rolle spielen.

Anmerkung: Würden andere Medien in anderen Regionen Interesse an einem Biertest haben, stünde ab-in-den-urlaub.de für die Testdurchführung gerne zur Verfügung. ab-in-den-urlaub.de übernimmt auch die Test-Kosten. Bei Interesse bitte wenden an: Dr. Konstantin Korosides, presse@ab-in-den-urlaub.de.

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